Die Anforderung, Meßwerte zu erfassen, aufzuzeichnen und darzustellen ist nicht neu. Man sucht ein geeignetes Gerät aus, arbeitet sich ein und schließt es an. Oft ändern sich dann die Anforderungen, andersartige neue Signale kommen hinzu und schnell ist das System überfordert. Je nach Meßaufgabe kommen weitere Geräte hinzu und man hat am Ende unterschiedliche Datenformate, die sich kaum mehr im Zusammenhang darstellen lassen.

Hier setzt unser System an: mit einer Vielzahl von Eingängen, die per Software auf unterschiedlichste Eingangsgrößen umgestellt werden können, läßt sich ein breites Spektrum an Meßaufgaben abdecken. Mit 24 Kanälen und einem großen Datenspeicher ist man für Erweiterungen vorbereitet und bleibt in einem System. Zusätzliche Erweiterungsmodule erlauben die Anbindung von seriellen Standard-Sensoren und Geräten.
Das integrierte Konzept der virtuellen Kanäle erlaubt es, in unserem Hardware-Modul Meßwerte rechnerisch weiter auszuwerten und so neue Informationen aus den physikalischen Meßwerten zu erzeugen. Diese Funktionen lassen sich per Konfiguration durch den Benutzer aktivieren.

Das Produktsystem entstand aus einer Kundenanforderung. Es sollte eine Energie-Erzeugungsanlage, bestehend aus einem Blockheizkraftwerk, einer Erdwärmepumpe und einer Photovoltaik- und Solarthermie-Anlage, überwacht und optimiert werden. Um die einzelnen Komponenten optimal aufeinander abzustimmen, mussten eine Vielzahl von Messgrössen erfasst und im Zusammenhang dargestellt werden. Mit dem hierzu entwickelten Prototypen wurde die Anlage erfolgreich und wirtschaftlich in Betrieb genommen.
Nach diesem ersten Erfolg zeigte sich schnell, dass diese Technologie branchenübergreifend einzusetzen ist.

Das vorliegende MC-Hx System ist über Jahre im Praxiseinsatz entwickelt, getestet und bewährt. In seiner mächtigen Universalität liegt seine Besonderheit im Marktumfeld.